Zusammenhalt braucht kulturelle Vielfalt
– dafür steht das Kulturfestival altonale

Die altonale ist seit über 25 Jahren ein offenes Festival für kulturelle Vielfalt, Begegnung und gesellschaftlichen Austausch in Hamburg-Altona. Doch stark gestiegene Kosten und ein massiver Einbruch bei Sponsorengeldern bringen das Festival aktuell in eine sehr schwierige finanzielle Lage, die Maßnahmen zu Stabilisierung erforderlich macht. Von daher bittet die altonale mit einer Crowdfunding-Kampagne nun öffentlich um Unterstützung, damit das Festival in diesem Jahr und auch künftig stattfinden kann
Existenzbedrohende finanzielle Lage Zukunft des Festivals ungewiss
Die altonale ist ein offenes, nicht-kommerzielles Festival der kulturellen Vielfalt und des gesellschaftlichen Miteinanders in Altona und Hamburg – frei zugänglich, im öffentlichen Raum und getragen von Engagement, Überzeugung, Ehrenamt und Gemeinschaft.
Allein 2025 erreichten die altonale und das internationale Festival der Straßenkünste STAMP an zehn Tagen über 150.000 Besucherinnen mit insgesamt 244 Veranstaltungen an 24 Spielstätten im Stadtteil Altona. 90 lokale Initiativen präsentierten sich auf der Infomeile Buntes Altona, über 70 Künstlerinnen auf dem Kunstmarkt, der allein schon von rund 5.000 Menschen besucht wurde.
Doch stark gestiegene Kosten und ein massiver Einbruch bei Sponsorengeldern – der von jeher wichtigsten Finanzierungsquelle der altonale – haben das Festival in eine existenzbedrohende finanzielle Lage gebracht. Aktuell besteht ein erheblicher Fehlbetrag. Ohne zusätzliche Unterstützung ist der Erhalt des Festivals gefährdet.
Um die Zukunft abzusichern, hat das Team nun eine Crowdfunding-Kampagne gestartet und ruft Unterstützerinnen, Besucherinnen und Freund*innen des Festivals dazu auf, gemeinsam zum Erhalt dieses einzigartige Kulturfestivals beizutragen.
Denn die Finanzierung des Festivals erfolgt überwiegend aus eigenen Mitteln: Rund 20 Prozent der benötigten Mittel erhält die altonale dankenswerterweise von der Stadt Hamburg. Der deutlich größere Anteil von rund 80 Prozent muss jedoch jedes Jahr aufs Neue selbst eingeworben und erwirtschaftet werden.
Der aktuelle Einbruch bei Sponsorengeldern aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage trifft das Festival daher besonders hart. Was über Jahrzehnte gewachsen ist, steht nun auf dem Spiel.


